Traditionelle Herstellungsverfahren

Die Kunst der Lackwaren ist über 500 Jahre alt und hat sich bis heute kaum verändert. Der nur in Ostasien wachsende Lackbaum liefert das Harz für die Lacke.
Der eigentlich transparente Lack wird je nach Bedarf getönt. Der Auftrag des Lacks erfordert viel Geschick.

Auf das Werkstück (z.B. Bambus) wird der Lack Schicht für Schicht einzeln aufgetragen.
Zunächst wird der Körper glatt ausgespachtelt.
Es folgen dann mehrere Lackschichten, dazwischen wird immer wieder im Wasser geschliffen und mit feiner Asche gespachtelt und zwischengetrocknet.


Nach bis zu 20 Bearbeitungsphasen
und langen Wochen zum Trocknen ist das Design-Stück finalisiert.
Am Ende führen mehrere Klarlackschichten und eine finale Politur zum angestrebten Ergebnis.